Würmer und Flöhe beim Hund – ein leidiges Thema

Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass der Hund ein Recht darauf hat, Flöhe zu bekommen.
Ich sehe das nicht so!

Es ist ja nicht so, dass nur wir Menschen etwas gegen diese kleinen Plagegeister haben und uns  ein kalter Schauer den Rücken runter läuft, wenn wir nur daran denken, dass wir in unserer Wohnung Flöhe haben.
Ein Hund leidet doch am meisten unter dem Flohbefall! Dem armen Kerl juckt der Pelz und er muss sich kratzen und beißen um sich eine trügerische Erleichterung zu verschaffen.

Woran erkennen Sie, ob Ihr Hund Flöhe hat?

Zum Einen natürlich an dem Kratzen und Beißen am eigenen Fell.
Dann können Sie Ihren Hund zusätzlich mit einem (Floh-) Kamm auskämmen.
Finden Sie kleine schwarze Krümelchen handelt es sich wahrscheinlich um Flohkot. Ein kleiner Test schafft Gewissheit: Klopfen Sie den Kamm über einem weißen Tuch aus und befeuchten Sie die schwarzen Krümel. Verlaufen diese jetzt rötlich, dann haben Sie den Beweis: Ihr Hund hat mindestens einen Floh…

Sensible Hunde haben eventuell eine Allergie gegen den Flohspeichel, dann kann es zu Hautentzündungen und Haarausfall, vor allem an der Schwanzwurzel, kommen.

Und das Problem bei Flöhen ist, dass sie nicht nur Juckreiz auslösen, sondern, wenn der Hund einen fängt und isst, auch Würmer übertragen können.

Der sicherste Weg, um Flöhe loszuwerden ist, zum Tierarzt Ihres Vertrauen zu gehen!
Dieser wird Ihnen ein spezielles Shampoo gegen Flöhe, ein Spray für die Wohnung, wahrscheinlich auch ein Spot-On-Präparat oder ein Flohhalsband  und eine Wurmkur geben.
Damit sind die Plagegeister bald Geschichte.

Wie beugt man Flohbefall vor?

Sie können Ihrem Hund monatlich ein Spot-On-Präparat auf die Haut geben, oder ihm ein Flohhalsband umlegen.
Als Alternative kann man ein Bernsteinhalsband ausprobieren.

Und was ist, wenn der Hund jetzt Würmer hat?

Würmer sind, wie Flöhe auch, Parasiten und ernähren sich vom Wirt Hund. Würmer siedeln sich im Darm an und ernähren sich vom Darminhalt, Körperzellen und Blut. Zudem scheidet der Hund die Wurmeier aus, die bis zu 2 Jahre am Leben bleiben können.

Symptome können sein:

  • Durchfall, evtl. abwechselnd mit Verstopfung & Blutbeimengung
  • Erbrechen
  • Aufgeblähter Bauch
  • Bauchschmerzen
  • Durch Wandern der Würme in die inneren Organe -> schlechtes Allgemeinbefinden
  • Struppiges Fell
  • Krämpfe, Lähmungen und übernervöse Reaktionen durch abgesonderte Wurmgifte (Neurotoxine)
  • Welpen bleiben in Wachstum & Gewichtszunahme zurück -> Mangelerscheinungen
  • Welpen können ohne Behandlung sterben

Wie behandelt man Würmer?

Durch Gabe von Wurmkuren werden die Würmer im Körper abgetötet und mit dem Kot ausgeschieden. Das bedeutet, dass Wurmkuren gegen bestehenden Wurmbefall helfen, nicht aber vorbeugend.

Wie oft gibt man Wurmkuren?

Da gibt es verschiedene Meinungen:

Die einen sagen, man sollte seinen Hund 4 x jährlich entwurmen, die anderen sagen, 2 x pro Jahr seien genug.

Fakt ist, dass der Hund immer nur nach der Gabe der Wurmkur wurmfrei ist, er kann aber zum Beispiel etwas fressen und hat eine Woche später wieder Würmer.

Eine Alternative zu der Wurmkur gibt es aber dennoch:

Man kann an drei aufeinander folgenden Tagen eine Kotprobe sammeln und diese vom Tierarzt auf Würmer untersuchen lassen. Ist der Befund negativ braucht man nichts weiter machen, ist er positiv, benötigt der Hund eine Wurmkur.

Allerdings führt nicht jeder Tierarzt diese Untersuchungen selbst durch, einige müssen dafür die Kotprobe an ein externes Labor schicken, was etwas teurer wird.

 

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