Hundekrankheiten – Fieber

Fieber beim Hund – woran erkenne ich das?

Hunde, die Fieber haben, fühlen sich in der Regel sehr warm an, vor allem an den Ohren, der Flanke, am Gaumen und an der Nase, welche dann meistens auch noch trocken ist.

Zudem sind die Hunde meist

  • teilnahmslos (apathisch),
  • wollen nicht richtig fressen und
  • hecheln mehr als sonst (um ihre Körpertemperatur zu regulieren – Hunde können nämlich nur über die Zunge und zu einem geringen Teil unter den Füßen schwitzen),

Um ganz sicher zu gehen, misst man das Fieber rektal, am besten mit einem digitalem Fieberthermometer, welches speziell für Tiere ist. Die messen innerhalb von 10 Sekunden die Temperatur.

Man misst das Fieber am besten immer mit zwei Personen, einer hält den Hund fest, der andere bedient das Thermometer.

Aber bitte nicht vergessen: Hunde haben eine andere Körpertemperatur als wir!
Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38° – 39°C.
(Bei Welpen und Hunde, die vom Sport kommen, ist die Temperatur etwas höher)

Sollten Sie sich selbst das Messen nicht zutrauen, dann gehen Sie bitte zu Ihrem Tierarzt!

Und für den Fall, dass Sie selbst bei Ihrem Hund Fieber festgestellt haben, dann besuchen Sie bitte auch den Tierarzt!

 Hausmittel bei Fieber

Wie bei uns Menschen, kann man dem Hund kalte Wickel machen. Dazu übergießt man ein (Hand-) Tuch mit kaltem Wasser, wickelt es um die Hinterläufe des Hundes und wickelt darum ein trockenes Tuch. Diese Prozedur wiederholen, wenn das nasse Tuch sich aufgewärmt hat.

Zu Unterstützung der Immunabwehr kann man dem Hund auch Kiwis (geschält) mit etwas Öl zermatschen, die haben mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte!

Hausmittel ersetzen keinen Besuch beim Tierarzt!

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