Rasseportrait: Flat-Coated-Retriever

schwarzer Flat

Der elegante Küsschen-Hund

Der Flat-Coated-Retriever ist ein wahrer Charmeur. Stets hat er den Schalk im Nacken und nutzt jede Gelegenheit, sein Umfeld mit Schlabber-Attacken zu „beglücken“. Wer also nicht unbedingt eine zweite Gesichtswäsche wünscht, der sollte auf der Hut sein! 🙂

Der Flat ist ein freundlicher und gelehriger Hund, allerdings auch sensibel – mit Druck kommt man bei ihm nicht ans Ziel. Beim Flat-Coated-Retriever lautet die Devise: Liebevolle Konsequenz! Wenn man das beachtet und auch noch kreativ in der Ausbildung ist, dann hat man einen wundervollen Begleiter!

Dieser Retriever-Vertreter gewinnt immer mehr an Beliebtheit und man trifft ihn immer häufiger bei Gassi-Runden an.

Er ist ein begeisterter Apporteur. Ob Stöckchen, Ball oder Dummy, er bringt diese Sachen für sein Leben gern zurück zum Halter.
Zudem ist er noch ein passionierter Schwimmer, er liebt es einfach, im Wasser zu plantschen. Leider ist der Begriff „Wasser“ für den Flat ein sehr dehnbarer Begriff – eine Matschpfütze reicht häufig auch schon.

Herkunft & Arbeitsweise des Flat-Coated-Retrievers

Der Flat stammt  aus England und wurde dort 1850 das erste Mal gezüchtet.
Die Ursprünge der Rasse liegen, wie auch beim Toller & dem Curly beim Saint-John’s-Dog. Zu diesem kleinen Neufundländer wurde höchstwahrscheinlich noch Setter, Sheepdog und Water-Spaniel gekreuzt.
Seit 1980 wird der Flat-Coated-Retriever in Deutschland gezüchtet.

Ursprünglich wurde der Flat nach dem Schuss eingesetzt. Das heißt, er musste das geschossene Wild suchen und apportieren.
Durch seine Wasserleidenschaft wurde er auch gern zur Entenjagd benutzt.
Durch das Retriever typische weiche Maul (etwas wird im Fang gehalten, ohne dass es zerbissen wird) ist er auch bei der Niederwildjagd sehr beliebt.

Aussehen des Flat-Coated-Retrievers

Das Haarkleid des Flats ist mittellang, Unterwolle ist so gut wie nicht vorhanden. Es sollte so glatt wie möglich sein, daher ja auch der Rassename. Die Läufe uns die Rute sollten beim ausgewachsenen Hund gut befedert sein, das heißt, dass dort längeres Fell runterhängen soll. Es gibt ihn in den Farben Schwarz und Leberbraun.

Sein Kopf ist lang, mittelbreit und hat nur einen schwachen Stop.

Größe:
Für Rüden:          59 – 61,5 cm
Für Hündinnen: 56, 5 – 59 cm

Erwünschtes Gewicht in guter Kondition:
Für Rüden:         27 – 36 kg
Für Hündinnen: 25 – 32 kg

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